Was bedeutet Inklusion?
nklusion ist ein Menschenrecht.
Sie bedeutet, dass alle Menschen von Anfang an gleichberechtigt dazugehören – unabhängig von Behinderung, Herkunft, Alter, Geschlecht, sexueller Orientierung oder anderen Merkmalen.
Niemand soll ausgeschlossen, ausgegrenzt oder an den Rand gedrängt werden. Inklusion ist eng verbunden mit den Grundwerten Gleichheit, Freiheit und Solidarität. Sie ist ein zentrales Prinzip der Menschenrechte, wie sie auch in der UN-Behindertenrechtskonvention festgeschrieben sind.
Inklusion betrifft alle
Inklusion ist nicht nur ein Thema für Menschen mit Behinderungen. Sie ist wichtig für alle Menschen, die in unserer Gesellschaft auf Barrieren stoßen – zum Beispiel im Alltag, in der Schule, im Beruf oder bei der Nutzung von Angeboten.
Gleichzeitig ist Inklusion eine gemeinsame Aufgabe: Sie kann nur gelingen, wenn alle Menschen einander respektieren und sich für gleiche Rechte und Teilhabe einsetzen.
Inklusion ist nicht Integration
Die Begriffe werden oft verwechselt, bedeuten aber nicht das Gleiche:
Integration
Menschen mit Behinderungen müssen sich an bestehende Strukturen anpassen.
Die Umgebung bleibt unverändert.
Inklusion
Die Gesellschaft passt sich an die unterschiedlichen Bedürfnisse der Menschen an.
Barrieren werden abgebaut, Vielfalt wird selbstverständlich mitgedacht.
Das heißt: Nicht der Mensch muss sich ändern – sondern die Rahmenbedingungen.
Ziel von Inklusion
Inklusion möchte erreichen, dass alle Menschen:
selbstbestimmt leben können
gleichberechtigt Zugang zu Bildung, Arbeit und Freizeit haben
ohne fremde Hilfe oder Ausgrenzung am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können
Inklusion ist kein Sonderthema, sondern ein wichtiger Baustein für ein gerechtes und solidarisches Zusammenleben.